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Die Hönnetalbahn und ihre Nebenstrecken
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Die Hönnetalbahn ist eine Nebenbahn im Sauerland, welche von Menden (Sauerland), über Lendringsen, Binolen und Balve nach Neuenrade führt. Die 22 Kilometer lange Strecke wurde am 1. April 1912 eröffnet, rund 3 Jahre nach Baubeginn und gilt heute noch als einer der schönsten Nebenbahnen Deutschlands. Die Bahnlinie sollte vorallem der industriellen Nutzung des Hönnetals dienen, allerdings wurde genau dieses Vorhaben durch den ersten Weltkrieg sehr eingeschränkt, somit konnte man erst nach 1918 die Strecke uneingeschränkt für den Güter- als auch den Personenverkehr nutzen.
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Während der Zeit zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg wurde das Hönnetal von immer mehr Reisenden besucht und durch die Einführung des “Autofreien Sonntags”, welcher heute wahrscheinlich undenkbar wäre, wurde die Bahn an diesen Tagen von bis zu 1000 Fahrgästen genutzt. Erst 1943, also während des zweiten Weltkriegs, kam es durch die Zerstörung der Ruhrbrücke in Fröndenberg und 1945 durch eine Sprengung der Eisenbahnbrücke in Sanssouci zu starken Einschränkungen im Bahnverkehr, welche aber durch den schnellen Bau von Behelfsbrücken nicht lange andauerte.
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Nach dem zweiten Weltkrieg und mit Anfang der 50er Jahre entwickelte sich die Strecke zu einer der rentabelsten der Bahndirektion Wuppertal (heute gehört die Strecke zur Bahndirektion Essen). Allerdings änderte sich dies in den Folgejahren und durch immer weiter sinkende Fahrgastzahlen drohte der Strecke sogar mehrfach die Stilllegung, welche aber zumglück nicht durchgeführt wurde und heute auch nicht mehr im Gespräch ist.
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Auf der Hönnetalbahn, offiziell auch als Kursbuchstrecke 437 bekannt, findet heute sowohl Personen- als auch Güterverkehr statt. Der Personenverkehr wird durch DB Regio NRW durchgeführt und die einzige Linie, die heute die Strecke befährt, ist die RB 54. Diese beginnt in Unna, führt über Frömern, Ardey, Fröndenberg bis hin nach Menden und weiter nach Neuenrade.
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Der Güterverkehr wird größtenteils durch DB Schenker Rail abgewickelt und ist für den Transport von Kies-, Sand- und Kalkzügen der Rheinkalkwerke in Oberrödinghausen (Lendringsen) zuständig. In Menden befindet sich außerdem noch ein kleiner Werksanschluss der auch ab und zu von Menden aus bedient wird
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